Meine Angebote für Betroffene und Angehörige

(1) Für Angehörige, Kollegen und Vorgesetzte von Betroffenen:

  • Analyse co-abhängiger Strukturen und Verhaltensweisen
  • Klärung der eigenen Grenzen sowie Entwicklung konsequenten Verhaltens
  • Beratung und Unterstützung bezüglich der Kommunikation mit dem Betroffenen
  • (Therapeutische) Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit den inneren Konflikten, die entstehen können, wenn man das Verhalten gegenüber einem Betroffenen ändern will.
  • Es ist unmöglich, jemanden dazu zu bewegen, etwas gegen seine Abhängigkeit zu unternehmen, wenn er nicht will. Möglich ist höchstens: Durch konsequentes und kompetent kommuniziertes eigenes Verhalten die Chance zu erhöhen, daß der Betroffene erkennen kann, was mit ihm los ist.

 

(2) Für Betroffene:

Diagnostik und Beratung (Indikation):
  • Untersuchung der Ausprägung und Dynamik des in Frage stehenden Verhaltens
  • Einschätzung, ob eine Abhängigkeit vorliegt und wenn ja, wie fortgeschritten.
  • Unterstützung der Willensbildung bezüglich des sich abzeichnenden Risikoprofils und Beratung über die Behandlungsmöglichkeiten.
Therapie:
  • Exploration der Funktion des Problemverhaltens
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Kompetenzen und Einstellungen, die diese Funktion übernehmen können
  • Auswertung bisheriger Kontrollversuche und –erfahrungen und Analyse von Fehlschlägen und Rückfällen
  • Training zielführender kognitiver Strategien gegen Rückfälle.

Der Weg einer nachhaltigen Abstinenzentwicklung geht vom Nicht-Dürfen (weil man Ziele nicht gefährden will) über Nicht-Wollen (weil man besseres zu tun hat) zum Nicht-Brauchen (weil es unnötig geworden ist).